Testbericht Kindle Paperwhite

Eine Testbericht von Private Reader Cristoforo

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Wie Ausserirdische liegen sie erhöht auf ihren Tribünchen neben den Ureinwohnern des Planeten von Wort und Schrift. Unauffällig und leise, so als würden Sie im Stillen und ganz langsam, unauffällig die Bücherläden erobern wollen. Sie machen weder Lärm noch wirken sie besonders extravagant. Und dennoch könnte ihnen der Durchbruch gelingen, sobald sie genug schnell und v.a. handlich sind.
Die Rede ist von den portablen eBook Readern. Als vor Ende 2014 ein Freund aus Zürich mit dem neuen Kindle Paperwhite von Amazon daher kam, habe ich ihn zuerst belächelt. Ich dachte, dass sich mein Freund ein solches Gerät aus einer Konsumlaune heraus zugelegt hatte. Er besitzt ja auch bereits einen iPad, darauf kann man ja auch eBooks lesen. Schlussendlich durfte ich das Gerät selber ausprobieren. Sofort bestellte ich mir den Reader auch noch gleich für mich selbst.

Mit Klick auf das Foto direkt zum Kindle Shop

 

 

Das E-Ink-Display
Das Display gaukelt dem Auge vor, dass man auf echtes Papier blickt. Dies ermöglicht die neue Technologie der eInk (elektronische Tinte) und die LED Hintergrund-Beleuchtung. Die Touch-Funktionen sind ganz annehmbar. Nicht ganz so gut und reaktionsschnell wie auf einem leistungsstarken iPad, dennoch gut genug für einen eBook Reader. Wer grosse Hände besitzt, wird sich vermutlich am herausstehenden Gehäuse um das Display herum stören. Besonders bei den Wischbewegungen werden Menschen mit grossen Fingern daran anstossen. Die Beleuchtung kann individuell abgestuft werden. Die Ansicht wirkt erstaunlicherweise tatsächlich wie echtes Papier. Nur im Dunkeln ist die bläuliche Beleuchtung der LEDs und die etwas unscharfe Schrift erkennbar. Eine Schrift auf echtem Papier wirkt vergleichsweise schärfer und kontrastreicher. Dennoch simuliert der Paperwhite die Schrift ganz ordentlich. Vergleicht man den Paperwhite direkt mit einem Buch, sticht einem die leichte Unschärfe der eInk Schrift ins Auge. Während des Lesens verschwindet der Zustand und man hat das Gefühl, ein echtes Buch zu lesen. Die Seiten-Aufteilung (Zeilenabstand und Randabstand), Schriftgrösse sowie Schrifttyp lassen sich beliebig verändern.

Das Gehäuse

Der Reader wiegt gerade mal 206 Gramm und stört beim Lesen in keinster Weise, weder beim Sitzen, beim Liegen noch beim Stehen. An der unteren Kante befindet sich der Ein-/Stand By Schalter. Damit man problemlos dran kommt sind auch hier eher kleinere Hände gefragt, ansonsten kippt man den Reader rasch um und bedient den Knopf. Dann klappt das Einschalten auch mit grossen Händen. Die Kunststoffverarbeitung wirkt sehr solide. Es gibt nur den Ein-/Ausschalt Button und eine Micro USB Anschluss-Buchse. Der Rest wird direkt via Touchscreen bedient. Das einzige was ich, als „Hardware“ Bücherleser vermisse, ist ein echtes, farbiges Buchcover und das Gefühl, echte Seiten zu halten. Aber der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier. Somit kann man sich wohl an einen Reader gewöhnen.

Das Betriebssystem
Das Betriebssystem ist denkbar einfach und reagiert erstaunlich schnell. Via Menu am oberen Bildschirmrand stehen alle Funktionen sofort zur Verfügung. Das Menu kann auch beim Lesen jederzeit abgerufen werden. Lesezeichen werden auch über das Menu gesetzt. Klickt man lange ein Wort an, kann man es kopieren und einsetzen. Der Konto-Login erfolgt ausschliesslich mit einem Amazon Konto. Das ist Pflicht! Aber man muss nicht unbedingt eBooks direkt via Amazon kaufen. Mit der Gratis-Software CALIBRE lassen sich zum Beispiel auch andere Formate problemlos in den Kindle übertragen. Die direkte Amazon Shop-Anbindung stellt sich als durchaus durchdacht heraus und ist sogar noch einfacher und komfortabler als z.B. bei Apple. Alle Updates werden nach Bedarf von selber heruntergeladen, sobald man sich in der Nähe des W-Lans aufhält. Besitzt  man einen Paperwhite mit 3G, so kann man praktisch von überall her auf das amazoneigene Netz greifen. Einige Zusatztools wie ein Internet Browser oder Vokabeltrainer runden das ganze Angebot ab.

Speicher
Mit 4GB (nicht erweiterbar) ist der Reader gut ausgestattet. Über 1‘000 eBooks finden so Platz auf dem Gerät. Bedenkt man, dass man auf gerade mal 206 Gramm über tausend Bücher mit sich herumschleppen könnte, ist das doch ein echter technischer Meilenstein in der Geschichte.

Aufladen/Anschluss via USB
Das Aufladen geschieht vor allem via USB Kabel am PC, denn mitgeliefert wird nur das USB Kabel. Steckt man den Reader via USB Anschluss an den PC oder MAC an, wird es sofort geladen und vom Computer als eBook Reader erkannt. Will man beim Lesen aufladen, muss man das Gerät am Computer auswerfen aber am USB angeschlossen lassen. Das Laden des Akkus dauert bis zu ca. 4 Stunden.

Akku
Der Akku hält sagenhaft lange! Will man Strom sparen und möglichst lange mit einer Akkuladung auskommen, muss man nur den Flugmodus einschalten. Auch das ist mit 2 Fingerbewegungen im Menü durchführbar. Ich habe den Kindle Paperwhite ca. total 24 Stunden benützt während einer Dauer von 8 Tagen. Der Akku hat sich in dieser Zeitspanne nur knapp um die Hälfte geleert. Davon können alle Tablet Nutzer nur träumen. Dazu muss erwähnt werden, dass ich den Reader erst ca. 2 Wochen vorher voll aufgeladen hatte und zwischendurch gar nicht mehr. Somit lag er während 2 Wochen im Standby-Modus im Regal und wurde danach während 8 Tagen aktiv benützt, ohne ihn nochmals aufgeladen zu haben. Der Akkustand beträgt derzeit etwas über 50%. Die Hintergrundbeleuchtung stand immer bei 50% Helligkeit. Es handelt sich dabei also um sehr stromsparende LEDs, die extrem wenig Strom vom Akku ziehen.

Fazit
Das Lesen mit dem Amazon Kindle Paperwhite macht wirklich Spass. Sei es im Bett, auf dem Sofa oder unterwegs in Bus und Bahn. Nur das Übertragen von amazonfremden eBooks ist ein wenig kompliziert. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase gelingt aber auch das spielend leicht. Ab und zu lese ich trotzdem noch „richtige“ Bücher. Dennoch ist der Paperwhite eine echte Alternative.

Kindle Paperwhite, amazon, hier gehts zum Produkt auf amazon

 

Technische Daten gem. Amazon
Display 15 Zentimeter (6 Zoll) Paperwhite-Display mit Carta ePaper-Technologie, integrierter Beleuchtung,
212 ppi, optimierten Schriftarten, 16 Graustufen
Abmessungen 169 mm x 117 mm x 9,1 mm
Gewicht WLAN: 206 Gramm; WLAN + 3G: 215 Gramm
Systemanforderungen Keine, die Verbindung ist drahtlos und es wird kein Computer benötigt, um Inhalte herunterzuladen
Geräte-Speicher Speichert mehr als 1.000 Bücher
Cloud-Speicher Kostenlos und unbegrenzt für Amazon-Inhalte
Akku-Laufzeit Mit einer Ladung können Sie, bei einer halben Stunde Lesezeit pro Tag mit ausgeschaltetem WLAN und Beleuchtungsstufe 10, bis zu acht Wochen lesen. Abhängig von der Licht- und WLAN-Nutzung kann die Akku-Laufzeit abweichen
Ladezeit Lässt sich mithilfe des mitgelieferten USB-2.0-Kabels über einen Computer in vier Stunden voll aufladen
WLAN Unterstützt öffentliche und private WLAN-Netzwerke und Hotspots, die einen der Standards 802.11b, 802.11g oder 802.11n nutzen, sowie die Sicherheitstechnologien WEP, WPA und WPA2 mit Kennwortauthentifizierung oder Wi-Fi Protected Setup (WPS)
Unterstützte Formate Kindle Format 8 (AZW3), Kindle (AZW), TXT, PDF, ungeschützte MOBI, PRC nativ; HTML, DOC, DOCX, JPEG, GIF, PNG, BMP nach Konvertierung
Dokumentation Kurzanleitung (im Lieferumfang enthalten) [PDF]; Kindle Paperwhite Benutzerhandbuch (auf dem eReader vorinstalliert) [PDF]. Zusätzliche Informationen sind online in mehreren Sprachen erhältlich
Garantie Kindle Paperwhite wird weltweit mit einer begrenzten Herstellergarantie von einem Jahr verkauft. Ihr gesetzliches Recht der Gewährleistung gilt zusätzlich zu dieser beschränkten Herstellergarantie und wird in keiner Weise eingeschränkt. Auch Ihre zusätzlichen Rechte als Verbraucher gelten uneingeschränkt. Weitere Informationen über die Gewährleistung. Die Benutzung des Kindle unterliegt der Lizenzvereinbarung und den Nutzungsbedingungen.
Lieferumfang Kindle Paperwhite, USB-2.0-Kabel und Kurzanleitung. Das Kindle-Ladegerät ist separat erhältlich

Wie man richtige Bücher und e-books geschickt kombinieren kann und dabei noch Geld spart

Meine Abneigung war gross. Sehr gross sogar. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, ein Buch durch eine elektronische Variante auf einem E-book Reader zu lesen. Da fehlt mir einfach das gewisse Etwas, den Charme des Buches. Nachdem ich jedoch ein iPad zugelegt habe, fing natürlich zwangsweise das sachte Entdecken der elektronischen Lesewelt an. Zuerst las ich nur .pdfs von Webseiten, die ich mir auf die iBook Applikation runtergeladen hatte. So entdeckte aber nach und nach auch iBook selber und den dazugehörigen Book-Shop von apple. Nun gut, nach ersten Preisvergleichen mit den Kindle-Varianten von Amazon.de stellte sich für mich rasch heraus, dass der Apple Book Store einfach massiv überteuerte Bücher anbietet. Das war mir dann doch ein wenig zuviel des Guten.

 

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Die Kindle-App auf dem iPad

 

Ich habe dann in den Apps gesucht und tatsächlich eine Kindle App gefunden für meinen iPad. Sie war auch umsonst und natürlich im Nu installiert. Danach habe ich mir mal auf Amazon.de ein Kindle-Book gekauft. Ich musste danach auf dem iPad einfach die Kindle App öffnen und das gekaufte Buch hat sich von selber installiert bzw. wurde es automatisch von der Applikation auf meinen iPad runtergeladen. Das fand ich irgendwie praktisch und unkompliziert. Und dennoch, wenn man sich gewohnt ist, gegen Exsila-Punkte ein Buch eigentlich fast gratis zu besorgen, findet man auch ein Kindle-Buch immer noch teuer. Da lief mir nach einiger Zeit Skoobe über den Weg.

 

Skoobe

Die Skoobe App für iPad, iPhone und iPod Touch

 

Skoobe ist eine App. Es ist eine Online-Bibliothek. Als Leser kann sich soviele Bücher auf sein virtuelles Regal laden (maximal 5, man muss halt Bücher auswechseln) wie man möchte. Kosten tut es knappe 10 Euro im Monat. Das habe ich mir dann nach reiflicher Überlegung einfach mal gegönnt. Natürlich findet man bei Skoobe nicht alle Bücher, die man so im Kopf hat und manchmal auch nicht gleich die aktuellsten Bestseller. Aber es hat immer noch für mich soviel zum erkunden, dass ich es doch als für mich lohnend empfunden habe.  Nun habe ich also dieses Skoobe Abonnement schon seit ein paar Monaten und ich denke, es hat sich für mich gelohnt. Ich liebe es, zu stöbern. Vor allem dann, wenn Freitags die neuesten Bücher hochgeladen werden und ich diese durchforsten kann. Das ist eine tolle Sache.

Nun wenn ich das alles in Betracht ziehe und mit einem richtigen Buch vergleiche, hat sich für mich nach einiger Zeit folgendes ergeben, was vielleicht für vehemmente E-Book Verneiner, wie ich es war, auch interessant sein könnte:

  1. Ein elektronisches Buch riecht nicht, dafür ist es weniger schwer. Natürlich ist der Charme weg, aber ein neuer Charme zieht dafür ein. Man kann nebenbei auch noch mal zwischendurch z.B. auf einem iPad noch die Mails checken oder gleich Infos checken bei Fragen, die sich beim Lesen der Lektüre ergeben.
  2. Das Lesen von elektronischen Büchern ist vor allem eines: günstiger. Man spart Unmengen von Euros bzw. Schweizer Franken, wenn man sich ein paar verschiedene Applikationen zulegt wie die Kindle App oder Skoobe. Kombiniert mit Exsila ist das eine feine Sache (Exsila gibt es übrigens auch in Deutschland, noch nicht so bekannt, aber wirklich wert, mitzumachen).
  3. Es ist manchmal praktischer ein richtiges Buch zu kaufen. Besonders wenn es sich dabei um Kochbücher, Backbücher und z.B. Strickbücher handelt. Da ist ein iPad zwar auch okay, aber ein Buch ist hier einfach besser, da man es einfach aufschlagen kann und hinlegen, ohne dass dabei ein Screensaver losgeht. Das nervt dann doch ziemlich, wie ich gemerkt habe.

Seit ich nach diesen oben erwähnten 3 Punkten meine Bücher besorge, spare ich übrigens auch eine Menge Geld. Ich gebe im Schnitt nur noch ca 20 Franken im Monat für Bücher aus (ca 15 Euro) und habe alles gelesen, was ich unbedingt möchte. Im Vergleich dazu habe ich vorher mind. bis 80-120 Franken im Monat für Bücher ausgegeben (ca 65 Euro).

Wie ist Euer Buchkonsum geartet? Wieviel Geld gebt Ihr aus und wo spart Ihr ein? Kommentiert hier doch Eure Erfahrungen und Tipps, dann können alle von Euren Erfahrungen profitieren.

Hörbuch-Rezension: Steve Jobs – Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson

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Private Reader Cristoforo

Diese Buchrezension wurde vom Private Readers Book Club Mitglied Cristoforo geschrieben. Er ist am 24. August 2009 dem Private Readers Book Club beigetreten und seither trifft man ihn regelmässig in Aarau an den Read & Meets . Seine Interessen gelten vor allem den zwei Genres Science Fiction und Horrorgeschichten.  Am liebsten liest er Bücher von Stephen King und Philip K. Dick, seinen Lieblingsautoren.

 5 von 5!

Mein erster Kontakt mit einem Computer überhaupt erfolgte im zarten Teenager-Alter in der Schule, als ich die Sekundarschule im Kanton Zürich besuchte und der Apple MAC als Schulcomputer eingeführt wurde. Wir lernten am MAC die Textverarbeitung, den elektronischen Taschenrechner und das Zeichnungsprogramm kennen. Ich verliebte mich umgehend in den MAC. Leider schaffte Apple den späteren Sprung zum Gamer- und Entertainment-PC nicht gänzlich, weswegen ich dann einen Atari ST kaufte. Später besorgte ich mir auch den legendären Commodore 64, auf dessen weichen 5,25“-Disketten sehr viele Spiele und Programme Platz fanden.

Steve Jobs wurde am 24. Februar 1955 in San Francisco, Kalifornien geboren und starb am 5. Oktober 2011 in Palo Alto, Kalifornien, an einer Krebserkrankung. Als direkter geschäftlicher Rivale von Bill Gates gründete Steve Jobs im Jahr 1976 zusammen mit Steve Wozniak und Ron Wayne die Firma „Apple“. Zudem war er zu seiner Lebenszeit Geschäftsführer und Hauptaktionär der Firma Pixar Animation Studios und grösster Einzelaktionär der Firma Walt Disney Company. Steve Jobs gilt weltweit als einer der grössten Visionäre in der Geschichte des Personal-Computer.

Die Geschichte
Das Hörbuch beginnt mit Steve Jobs Gründungs-Karriere von Apple und erkundet dabei auch andere Gefilde seines Lebens. Viele Höhen aber auch Tiefen kennzeichneten den Werdegang von Steve Jobs. Die verschiedenen Führungswechsel in den Chefetagen von Apple führten in den Neunziger Jahren fast zu einer wirtschaftlichen Katastrophe. Erst als Steve Jobs wieder die Führung übernahm, konnte Apple wiederum an Boden gewinnen und die verlorenen Anteile auf dem Marktplatz zurückerwirtschaften. Als erste Firma überhaupt führte Apple mit dem Apple MAC den ersten Personal Computer mit Maus- und Tastatursteuerung ein. Ein einfach zu bedienendes Gerät, bei dem man vergessen sollte, dass es sich dabei eigentlich um ein elektronisches Gerät handelt. Man konnte auf einer echten Desktop-Oberfläche Programme ansteuern und sogar eigene Zeichnungen mit Formen wie Kreise oder Rechtecke erstellen.

Auch der Bezug zwischen Steve Jobs und der Firma Pixar wird erläutert und viele Tatsachen, die man gar nicht mit Steve Jobs in Zusammenhang bringen würde, kommen ans Tageslicht. Steve Jobs war zudem begeistert von der Philosophie des Zen. Alles musste klar und einfach strukturiert sein, nicht nur was die Apple-PCs betraf, vielmehr strebte er sein ganzes Leben lang die Umsetzung des Zen’s an. Steve’s Ader für Design und sein Flair für das Einfache drängten ihn dazu, formschöne und für den User klare und einfach strukturierte Computer zu schaffen. Auch die Elektronik im PC-Innern sollte fein säuberlich strukturiert sein. Es ging sogar so weit, dass die Innsenseiten der Gehäuse lackiert werden mussten, um die Qualität der Geräte zu untermauern. Der Name MAC ist von der Apfelsorte McIntosh abgeleitet. Diese war die Lieblingsapfelsorte von Jef Raskin, der Mitglied des Macintosh-Designteams war. Lange zögerte Steve Jobs, den Namen für seinen innovativen Computer festzulegen, aber schlussendlich endschied er sich dann doch für MACINTOSH (MAC).


Hier geht’s direkt zur Hörprobe

Steve Jobs Leben war auch von Drogenkonsum (vor allem LSD) gekennzeichnet, auf dessen Wirkungsweise er teilweise seine skurrilen und genialen Ideen zurückführte. Auch sein Essverhalten war sehr starken Zwängen unterworfen . Zum Beispiel suchte er manchmal lange Zeit nach geeigneten Orangensäften oder Gemüsesorten für seine zeitintensiven Diäten.

Sein Schwarz-Weiss-Denken zog sich vom Essverhalten auch auf seinen, vor allem für die Apple-Mitarbeiter, teilweise als schwierig empfundenen Führungsstil. Steve Jobs war der Meinung, man müsse Feedbacks immer direkt und ohne Umschweife anbringen. Wenn er etwas als „Schrott“ empfand, sagte er das der betroffenen Person direkt ins Gesicht. Die Kollegen, die mit Steve Jobs gearbeitet haben, erfanden für seine etwas abartige Arbeitsweise den Begriff „Apples Reality-Distortion-Field“. Dieser Begriff umschrieb Steve Jobs Fähigkeit, die bestehenden Realitäts-Gesetze zu umgehen. Steve’s „Spezialität“ der Realitätsverfremdung- verdrehung, spornte nicht nur die Mitarbeiter, aber auch viele Apple-Partner zu Höchstleistungen an und führte dazu, dass Apple unter Steve Jobs Führung geniale Produkte wie das iPad oder das iPhone auf den Markt brachten. Alles wegweisende Produkte, die auch heute noch von bekannten Grossfirmen kopiert werden. Sogar Bill Gates äusserte sich beeindruckt von Steve Jobs immensen Innovationsgeist und dem immerwährenden Mut, neue Wege zu gehen.

Meine Meinung
Das Hörbuch wird von Frank Arnold in angenehmer und schon beinahe spröder Art und Weise gelesen. Die Biografie von Steve Jobs ist sehr witzig, spannend und extrem inspirierend. Vor allem heute, wo sich viele Künstler oder sogar Firmenchefs auf gar keine Neuerungen mehr einlassen, kann man sich von Steve Jobs, respektive von der Geschichte Apples, ein grosses Stück Kuchen abschneiden. Das einzige, was ich an diesem Hörbuch als störend empfandm war der Umstand, dass man als Hörer den Eindruck bekommt, Steve Jobs hätte alle Neuerungen selbst erfunden. Beispielsweise das iCloud-System, das persönliche Daten im Apple-Netzwerk speichert statt auf dem lokalen PC, wurde oft als bahnbrechende Idee von Steve Jobs angepriesen. Es wird nur am Rande erwähnt, dass diese Idee vielleicht gar nicht seine eigene gewesen ist. Auch dass Apple viele Ideen wie das Desktop-Management (kennt man ja auch von Windows) eingekauft hat, wusste ich so nicht. Dennoch kommen viele Tatsachen ans Licht, auch über Firmen wie Hewlett Packard oder IBM, die mich überrascht haben. Ich selbst empfinde, nach dem Genuss des Hörbuches, Steve Jobs teilweise als Visionär aber zum grössten Teil auch einfach als ganz grossen Glückspilz. Bekannte IT-Individuen wie etwa auch Bill Gates erscheinen mir eher als Freaks ihrer Materie, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Die IT-Branche ist nach wie vor in einem Wandel. So muss es auch sein… dennoch werde ich Steve Jobs als wichtige Leitfigur am IT-Himmel vermissen. Das Hörbuch hat mir persönlich insgesamt vor allem auch viel Neues über die IT Welt aufgezeigt.

Fazit
Für Fans und vielseitig interessierte Computer-User ist das Hörbuch ein Muss. Auch Fans des Steve Jobs Charisma kann ich das Hörbuch oder das Buch wärmstens empfehlen. Die Lebensgeschichte von Steve Jobs ist bewegend, emotional und sehr aufschlussreich. Sie gehört in jede gut sortierte Sammlung.

Steve Jobs von Walter Isaacson, erschienen bei Random House Audio,
560 Minuten auf 8 CD’s , Hörprobe!

Tu mal die lieber die Möhrchen!

Endlich ist mein neues Kochbuch angekommen. Low-Carb von Nicolai Worm und Doris Muliar. Es ist ein Diätbuch in erster Linie, allerdings hat es auch ein paar interessante Rezepte.

Low-Carb, hol Dir das Mittelmeer-Feeling nach Hause!

„Low Carb: Kohlenhydrate einschränken – schlank werden – besser leben – schnell und sicher abnehmen“ bei amazon.de

Ich dachte bis anhin immer, dass Low-Carb bedeutet, dass man Unmengen von Fleisch verputzt und Käse, fettige Wurst und sowas. Das stimmt so aber nicht einmal. Man kann auch Gemüse essen und einfach die Kohlenhydratbeilagen weglassen, dafür z.B. Mozarella essen. Fisch ist auch ein Teil der Low-Carb Ernährungsphilosophie. Gestern abend habe ich das Buch mal angelesen und im Buch wird gesagt, dass eigentlich Kohlehydrate die bösen Dickmacher sind, und nicht wie bisher angenommen die Fette. Wir kennen sie alle, die Low-Fat Diät, nicht? Nun ist es aber scheinbar gemäss Studien anders rum. Untermauert werden kann dies z.B. auch, wenn man sich mal die Mittelmeerdiät anschaut. Denn eigentlich ist Low-Carb nichts anderes als mediterrane Ernährung, wie man sie in Spanien und auch Italien vorfindet. Nun ist mir auch klar, warum die Französinnen nicht so dick sind. Da wird auch gern Fleisch und Gemüse gegessen und weniger Kohlehydrate. Nachtisch: Käse und Früchte. Also Low-Carb. Scheinbar dürfe man auch soviel essen wie man wolle bei der Low-Carb Diät. Na, das wäre ja schon mal die positive Nachricht. Wenn dann noch Pfunde purzeln soll es mir auch recht sein.

…der Küchenboden ist schon mal drin. Jetzt kommt dann noch der Rest! Die Küche wird vor Auffahrt noch fertiggestellt werden. Hoffentlich! Dann können wir nämlich endlich wieder mal was kochen.
…momentan ist das unsere Küche. Der Gartentisch! Auf 2 Herdplatten kochen wir uns dann mal was Warmes. Das geht nun schon 2 Wochen so. Am Anfang ist es lustig, aber irgendwann fängt es echt an zu nerven!
 

Ich habe das Buch gekauft, um mal einen anderen Lebensstil auszuprobieren. Da jetzt auch der Sommer frühzeitig eingetrudelt ist, passt das hervorragend. Zudem werden wir in ein paar wenigen Tagen eine total neue Küche in der Wohnung stehen haben und irgendwie bin ich total motiviert, zu kochen und Neues auszuprobieren. Ich denke, diesen Elan sollte ich nutzen und mit dem Strom mitschwimmen, solange er fliesst. Ich freu mich schon riesig auf das erste Geköche in der neuen Küche, das wird total schön werden. Unsere Küche in der Mietwohnung war nämlich uralt und es hat mir oft keinen Spass gemacht, etwas zuzubereiten. Hoffentlich ist das jetzt dann endlich vorbei!

Hier gehts zur Leseprobe (Klick ins Buch)!

Private Readers Blog auf dem iPad

Letzte Woche bekam ich von unserem Blogprovider WordPress die Mitteilung, dass man als Blogger per sofort Darstellungseinstellungen vornehmen kann, die das Lesen unseres Blogs auf einem iPad erleichtern und den Blogauftritt professioneller aussehen lassen. Nun besitze ich selber kein iPad, aber möchte trotzdem, dass das natürlich schöner aussieht auf dem iPad, sollte wir auch Leserbesuch von iPad Benutzern auf unserem Blog verzeichnen.

Ohne zu wissen, wie das im Endeffekt aussehen wird, habe ich die Einstellungen nach Vorgaben festgelegt. Dabei konnte man z.B. ein Logo hochladen und Farben und Schrift bestimmen. Nach 15 Minuten war der Spuk vorbei! Aber ich wusste natürlich immer noch nicht, wie sich diese Einstellungen auf das Layout beim Browsen auf dem iPad auswirken. „Frag doch mal einfach via Facebook jemanden“, dachte ich! Also habe ich einen Eintrag auf unserer Fanseite gepostet und ich hatte Glück. Pasteurisiert hat sich gemeldet und mir sogar freundlicherweise noch Screenshots von den Ansichten erstellt. Herzlichen Dank dafür!!! :-)

Hier also mehr zum Private Readers Blog-Erlebnis auf dem iPad in Bilder:

....ich bin mir nicht sicher...ist das etwa die Startseite? Ich denke mal schon..

...dies scheint die Übersicht aller Einträge zu sein. Superschön sieht das aus (seufz) :-)

Hier eine Ansicht eines einzelnen Blogeintrags! Besonders schön hier: die Überschrift zum Blog-Eintrag wird sogar in derselben Schriftart angezeigt, wie unser Private Readers Schriftzug gestaltet ist.

Das Menü zum Blog mit Kategorienauflistung und Seitenangaben

Ich muss es ja zugeben. Wenn ich das so sehe (und wer mich kennt, der weiss…ich bin ein Design-Addict), möchte ich in den nächsten Elektrofachmarkt rennen und das nächstbeste originalverpackte iPad an mich reissen. Vielleicht werde ich das sogar noch tun. Ich versuche jedoch momentan meine Design-Gelüste zu unterdrücken. Ich hab ja einen Mac und ich mag diese Fingerschmiererei auf dem iPad nun wirklich gar nicht. Wenn ich z.B. das iPhone von Cristoforo sehe (Geschäfts-Handy), gilt mein erster Impuls dem Säubern des Displays. Es macht mich wahnsinnig, dass es immer so „verschlaaarget“ ist. Und es ist echt nicht mein Bestreben, mit dem Glasreiniger am Gurt mein Leben zu verbringen. ;-)

Die 10 goldenen Regeln des Schreibens des Jonathan Franzen

Auch schon mal daran gedacht, einen Roman zu schreiben? Hier die 10 goldenen Regeln von dem US-Amerikanischen Erfolgsautor (entweder man liebt ihn oder eben nicht…) Jonathan Franzen. Zu seinen Werken zählen u.a. „Die 27. Stadt“, „Die Korrekturen“, „Freiheit“ und „Die Unruhezone“.

Jonathan Franzen

 Die 10 Regeln (via theguardian):

  1. Der Leser ist Dein Freund, kein Feind und auch kein Zuschauer.
  2. Fiktion, die für den Autor selber nicht ein persönlicher Trip in das Unbekannte und das Beängstigende darstellt, ist es nicht wert, geschrieben zu werden. Ausser es sei für Geld.
  3. Benutze niemals das Wort „dann“ als Konjunktion, dafür gibt es das Wort „und“! Das Ersetzen von „und“ durch „dann“ ist die übelste Lösung eines Autors für zuviele „unds“ auf einer Seite.
  4. Schreibe in der dritten Person, ausser die Stimme der ersten Person ist absolut unverkennbar.
  5. Sobald Informationen frei und für jeden zugänglich sind (z.B. www), entwertet eine umfangreiche Recherche gleichermassen den Inhalt eines Romans.
  6. Die reinste Form der autobiografischen Fiktion verlangt nach purer Erfindung. Niemand hat jemals eine autobiografischere Geschichte geschrieben als „Die Verwandlung“ von Franz Kafka.
  7. Du wirst mehr sehen, wenn Du still sitzt, als wenn Du rumrennst.
  8. Es ist zu bezweifeln, dass jemand mit Internetzugang an seinem Arbeitsplatz gute, fiktive Romane schreiben kann.
  9. Interessante Verben sind selten wirklich interessant.
  10. Du musst erst lieben, bevor Du unerbittlich sein kannst.

Eine ein wenig eigenartig anmutende Auflistung, aber irgendwie auch einleuchtend, oder? ;-)

Neobooks

neobooks.com  ist eine Plattform für angehende Autoren, unterstützt vom Droemer-Knaur Verlag. Hier kann man seine Texte veröffentlichen, lesen lassen und Kritik oder Lob einheimsen. Hier tummeln sich Autoren, Lektoren und Leser in der Community.

Eine tolle Idee für Autoren oder jene, die es werden möchten.

Schau mal rein!

Neobooks.com

Mit Klick aufs Bild direkt zu neobooks.com

Bücher als Geschenk verpacken!

Ein Last-Minute Crash Kurs kurz vor Weihnachten….wie man ein Buch richtig mit Geschenkpapier verpackt, so dass es auch ordentlich und schön aussieht, gesehen bei literaturcafe.de!

Buchgesichter.de

Buchgesichter.de ist eine Online-Community für Leseratten! Hier kann man Bücher aufs virtuelle Buchregal packen, verschiedenen Gruppen beitreten, Rezensionen schreiben, Gleichgesinnte kennenlernen und vor allem: seine Buch-DNA analysieren lassen. Gemäss Deiner Buch-DNA werde Dir dann Bücher vorgeschlagen, die Deinen Lesevorlieben entsprechen. Eine tolle Idee und macht wirklich richtig Spass! Klick Dich mal rein und schau dir Buchgesichter.de an! Du findest mich auch dort! Füge mich also zu Deinen Lesebuddies dazu, wenn Du möchtest. :-)

Buchgesichter.de

Buchgesichter.de - Die Online-Community für Leseratten

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