Private Readers Buchtipp KW34/2016: Dark Wood

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Virginia sagt darüber:

„Wer mal wieder Lust auf etwas Nervenkitzel und Abenteuer verspürt, dem könnte Dark Wood gefallen. Dieser Roman aus deutscher Feder vom in Chicago geborenen Thomas Finn ist vielleicht mit der Bezeichnung „Horrorthriller“ etwas fehl platziert, denn wirklichen Horror erlebt der Leser erst gegen Ende des Romans. Trotzdem ist Dark Wood ein unterhaltsamer, lustiger, mit Stereotypen besetzter Plot, der den Leser nicht los lässt und vergnügliche Stunden verspricht.“

Klappentext
Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben
Die Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab.
Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!

Private Readers Buchtipp KW29: Die Henkerstochter und das Spiel des Todes

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Virginia sagt darüber:

„Fesselnd, authentisch und mit lebhaften Charakteren, die überzeugen und für sich einnehmen. Ich war total überrascht, kenne ich doch schon einige historische Autoren, aber noch nicht den Wahlmünchner Oliver Pötzsch. Er gehört für mich definitiv zu den oberen 10, denn er schafft es, Geschichte mit Fiktion perfekt zu vermischen ohne dabei an Spannung oder Plotfestigkeit zu verlieren. Johannes Steck holt schlussendlich alles aus der Vorlage heraus, was geht. Eine Wahnsinns-Kombo. Das bleibt nicht mein letzter Pötzsch unter Stecks’s Stimme. Ich freue mich schon sehr auf die Sequel.“

 


Lass Dich von der Hörprobe überzeugen!

Klappentext
In Oberammergau herrscht kurz vor Pfingsten 1670 helle Aufregung. Bei den Proben zum berühmten Passionsspiel wird der Christus-Darsteller tot aufgefunden. Er wurde gekreuzigt. Der Schongauer Henker Jakob Kuisl und der Bader Simon Fronwieser werden um die Aufklärung des Todesfalls gebeten, doch sie stoßen auf eine Wand des Schweigens. Als ein weiterer Darsteller den Märtyrertod stirbt, glauben die Dorfbewohner an eine Strafe Gottes und wollen erst recht nicht mit den beiden Fremden reden. Erst als Kuisls Tochter Magdalena in Oberammergau eintrifft, stoßen sie auf eine Spur des Mörders, die sie tief ins Gebirge führt.

{GELESEN & BUCHTIPP} Seelenblind von Catherine Shepherd

via rp-online.de

Bild via rp-online.de

Assassin’s Creed trifft Sherlock Holmes!

Zuerst möchten wir uns bei Catherine Shepherd recht herzlich für das uns zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar von “Seelenblind” bedanken. Wir fiebern derweil mit Catherine der Buchveröffentlichung entgegen und sind sehr stolz, dass wir Catherine seit längerer Zeit begleiten dürfen auf ihrem Weg zum Thriller-Olymp.

Die Gegenwart: Michelle findet sich plötzlich im Krankenhaus wieder und kann keine Gesichter mehr erkennen. Nach und nach erfährt sie, während der Ermittlungen und Befragungen durch Kriminalkommissar Oliver Bergmann, dass sie von einem gefährlichen Serien-Killer entführt wurde und dass sie nur mit viel Glück lebend entkommen konnte. Die Lage spitzt sich dann noch mehr zu, als auch die Lebenspartnerin des Kriminalkommissars Bergmann entführt wird.

Zons vor über 500 Jahren: Der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg steht eines Tages vor einer brutal zugerichteten Leiche. Sofort nimmt er die Jagd nach dem Mörder auf. Doch die Suche nach dem Killer entpuppt sich zunehmend als schwierig, da Bastian Mühlenberg nur schleppend an konkrete Hinweise herankommt. Als zudem sein Freund Wernhart lebensgefährlich verletzt wird, muss der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg sich bald etwas einfallen lassen, um den Täter schnellst möglichst zu fassen.

5 von 5


hier geht’s zur Leseprobe auf amazon.de

Ich bin auch dieses Mal meiner persönlichen Catherine Shepherd-Tradition treu geblieben und habe mir das Allerbeste zum Schluss aufgehoben. Wieder einmal habe ich jede Zeile dieses grandiosen Thrillers ausgekostet und bis zuletzt genossen. Und wieder ist es vor allem Shepherds einmalig dichtem Schreibstil zu verdanken, dass man als Leser von der Handlung bis zum Schluss gefesselt wird. Die Sichtweise der Charaktere und deren Überlegungen, Ängste und Hoffnungen kommen dermassen realistisch rüber, dass ich mir Michelle, Bastian und alle anderen Charaktere des Romans lebensecht vorstellen konnte. Selbstverständlich auch der Mörder… fröstel fröstel! Das Spiel mit den zwei Zeitepochen (der Gegenwart und Zons vor über 500 Jahren) gefällt mir persönlich sehr gut und oft erinnerte mich vor allem der Part aus Zons im Jahre 1497 an eine Mischung aus dem Videospiel „Assassins Creed“ und einer düsteren Version von Sherlock Holmes. Kein Wunder gewinnt die Autorin zunehmend immer mehr Fans, erfindet sie doch das Genre auf unorthodoxe Weise neu und das gefällt.

Auch mit diesem Thriller macht Catherine Shepherd vor, wie man verdammt gute als auch innovative Thriller schreibt. Mir persönlich hat die Aufteilung in zwei Zeitepochen wie gesagt sehr gut gefallen, ich kann mir aber vorstellen, dass es dem einen oder anderen dennoch missfallen könnte.

Zum Glück bleibt Shepherd ihrer Linie treu und liefert mit dem nun 6. Teil der Zonsreihe einen ebenbürtigen Nachfolgeroman.

Seelenblind von Catherine Shepherd, Kafel Verlag, 356 Seiten, Leseprobe, rezensiert von Cristoforo

{GEHÖRT & HÖRTIPP} Monster 1983

Bild via ivarleonmenger.de

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Multitalent Ivar Leon Menger ist bereits mit der 2. Staffel von Monster 1983 beschäftigt und das ist auch gut so! Sogar SEHR gut! Denn es ist das beste Suspense Hörspiel, das ich bisher hören durfte. Wer den alten Stephen King vermisst, wird in dem gebürtigen Darmstädter Ivar Leon Menger seinen neuen Horrorguru finden.

Oregon, Sommer 1983 – eine Serie mysteriöser Todesfälle rüttelt das Küstenstädtchen Harmony Bay aus seinem friedlichen Schlaf. Sheriff Cody, den es nach dem Tod seiner Frau dorthin verschlagen hat, wird bereits kurz nach seiner Ankunft zur Pflicht gerufen, denn es geschehen merkwürdige Dinge: Ein Gefangenentransport zerschellt an einer Klippe, ein russischer Spion ist wie vom Erdboden verschluckt und es tauchen immer mehr Leichen auf, die merkwürdige Einstiche im Rücken aufweisen.

Cody und sein Team gehen davon aus, dass die Morde von einem Serienkiller begangen werden, der seine Opfer bestialisch im Schlaf ermordet. Doch wer steckt wirklich dahinter? Welches Geheimnis verbirgt der Bürgermeister? Was führen die Regierungsbeamten im Schilde? Und wohin ist eigentlich Sheriff Codys Vorgänger verschwunden?

Bald wird klar: Hinter der idyllischen Fassade des kleinen Küstenörtchens lauert etwas Unheimliches. Dunkle Geheimnisse bahnen sich bedrohlich ihren Weg ans Tageslicht. Und das monströse Treiben, das die verträumte Stadt heimsucht, wird schließlich auch zu Sheriff Codys schlimmsten Albtraum. (Quelle: Klappentext amazon.de)

 

5 von 5

via audible.de

via audible.de

unbedingt hier reinhören!

 

„Schatz, welchen Film schaust du dir an?“, ruft Cristoforo zu mir ins Wohnzimmer rüber. Gemütlich liege ich auf dem Sofa und spiele Angry Birds Pop auf meinem iPhone. „Das ist kein Film!“, antworte ich zurück. „Was sagst du?“ „DAS IST KEIN FILM!“, rufe ich mit Nachdruck noch einmal rüber ins Büro. „Wie? Das ist ein Hörspiel?“ Pause „Krass, ich dachte du siehst dir einen Film an!“ Zitat Ende!

So ist das mit Monster 1983, das Hörspiel hört sich nicht nur an wie ein Film, sondern hält zudem das Kopfkino schön auf Trab. Monster 1983 gefällt mir extrem gut und ich bin ziemlich verschnupft, denn bis die zweite Staffel kommt, dauert es noch ein Weilchen. Voraussichtlich wird die zweite Staffel (gemäss audible) im Winter veröffentlicht. Wie soll man das so lange aushalten? Jetzt wo ich endlich einen adäquaten Ersatz für den Stephen King meiner Kindheit gefunden habe.

Ich weiss man soll nicht vergleichen. Es ist irgendwie nicht gerecht, aber so sind wir Menschen nun mal. Wir assoziieren und urteilen. Somit kommt man nun einfach gut durchs Leben. Auch wenn es um die anspruchsvolle Bücherwahl geht. Und Menger erinnert mit an meinen hoch verehrten Stephen King in seinen „besten“ Jahren.

Bei meiner Recherche zu Ivan Leon Menger bin ich auf dessen Webseite gestossen. Der Mann ist ein Multitalent. Er ist Autor, Werber, Regisseur, Verleger. Wenn er morgen noch eine Kaffeekette eröffnen würde, wäre ich nicht überrascht. Er ist ein Multipotentialist. Er kann vieles und das sogar noch sehr gut, ganz gegen die vorherrschende Erwartung, dass nur der intensiv eingleisig Gebildete es zu was bringen kann.

Ich möchte nicht lange fackeln und mir den Mund fusselig reden, weshalb du dieses Hörspiel kaufen solltest. Ich kann dir nur ans Hörerherz legen, dass dieses Hörspiel extrem spannend, fesselnd und hochprofessionell umgesetzt wurde. Das Hörspiel spricht für sich selbst. Da muss ich nichts schön oder schlecht reden. Ich kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass ich mir die 1. Staffel gegönnt habe und ich dieses Hörspiel jedem Hörer uneingeschränkt empfehlen kann. Wenn es nicht zu teuer wäre, würde ich es euch allen schenken. Ich glaube, das sagt schon alles aus, oder? ;-)

Monster 1983 von Ivar Leon Menger, audible.de, 10 Std. 56 Minuten, Hörprobe, rezensiert von Virginia

{GELESEN & BUCHTIPP} Krähenmutter von Catherine Shepherd

via rp-online.de

Bild via rp-online.de

Nebst der Zons-Thriller-Reihe wagt sich Catherine Shepherd an den ersten, in sich abgeschlossenen Thriller: Krähenmutter. Gewohnt souverän im Aufbau, gespickt mit plastischen Charakteren zerrt Shepherds neuer Thriller an den Mutterinstinktnerven.

Zuerst möchten wir uns bei Catherine Shepherd recht herzlich für die uns zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar von “Krähenmutter” bedanken. Ausserdem wünschen wir ihr viel Erfolg und gute Verkäufe für die Veröffentlichung beim Piper Verlag. Wir gönnen Catherine den Erfolg von ganzem Herzen.

Eine Mutter mit ihrem Kinderwagen. Während die Mutter sorglos ihr Baby mit sich führt und währenddessen ihren Einkauf im Supermarkt zusammenstellt, wartet eine Unbekannte auf den richtigen Moment, um das Baby mitzunehmen. Eigentlich hat die Unbekannte bereits viele Kinder, doch dieses eine Baby fehlt noch in ihrer Familie. Ein kurzer Blick in den Kinderwagen hat ausgereicht, um sich in das Baby zu verlieben. Sie muss es einfach haben. Ein Moment der Unaufmerksamkeit der Mutter und das Baby liegt nicht mehr in seinem Wägelchen.

Die Ermittlerin Laura Kern nimmt sich des Falles an. Was zuerst wie eine einfache Kindesentführung erscheint, entpuppt sich zunehmend als kompliziertes Puzzle. Dass das sechs Monate alte Baby der Sohn eines mächtigen Unternehmers ist, zieht vorerst keine grosse Aufmerksamkeit auf sich. Doch Kerns Ermittlungen bringen viele Ungereimtheiten des Unternehmens an den Tag. Als plötzlich auch noch ein Pärchen-Mörder sein Unwesen in der Stadt treibt, spitzt sich die Lage zu. Gibt es einen Zusammenhang?

5 von 5

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Nachdem ich bereits Shepherds Tiefschwarze Melodie mit grosser Freude gelesen habe, wollte ich mir auch ihren neuesten Streich für den „richtigen Moment“ aufbewahren. Oder wie man so schön sagt: „das Beste kommt zum Schluss.“ Und das Warten hat sich durchaus gelohnt. Oh ja, und wie! Wieder einmal hat mich vor allem das Verhalten der verschiedenen Charaktere beeindruckt und gefesselt. Erst zum Schluss des Romans konnte ich wieder etwas aufatmen. Die Charaktere (u.a. die Entführerin) stellen sich dermassen plastisch dar, dass man sich bei einer sehr gut gemachten Krimiserie vor dem heimischen TV wähnt.

Die Spannungsmomente sind gekonnt dosiert und genau richtig platziert. Die Autorin hüllt auch diesen Roman in die von ihr typisch düstere Atmosphäre. Die Story lebt von den Ereignissen, die den Protagonisten widerfahren und wie diese mit ihrer individuellen Situation umgehen. Der Plot ist auch in diesem abgeschlossenem Thriller gut durchdacht und überragend umgesetzt. Eine absolute Stärke der Autorin.

Wer düstere Psycho-Thriller mit interessanten Charakteren mag, sollte diesen Roman lesen. Nur wer auch etwas Action mag, sollte auch die neuesten Bücher von Tess Gerritsen lesen. Mein Tipp: „Lest einfach Thriller von beiden Autorinnen!“ Schliesslich handelt es sich bei beiden um „die Königinnen“ ihres Genres.

Krähenmutter von Catherine Shepherd, Kafel Verlag, 330 Seiten, Leseprobe, rezensiert von Cristoforo

Private Readers Buchtipp KW02/2016: Die Betrogene

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Virginia sagt darüber:

„Zum ersten Mal las ich einen Roman von Charlotte Link, von der ich bis vor kurzem noch glaubte, sie sei eine britische Schriftstellerin. Weit gefehlt, wie ich heute weiss. Die deutsche Autorin schreibt lediglich Geschichten, die vorzugsweise in Grossbritannien spielen. Warum das so ist, muss ich noch recherchieren. Eigentlich ist es ja auch nebensächlich, denn Charlotte Link ist nicht umsonst eine gefeierte Bestseller-Autorin, deren Romane reissenden Absatz finden. Für meinen ersten Link war ich positiv überrascht und ich verstehe, warum viele Menschen gern ihre Romane lesen.
In der Hörbuchvariante wurde ich über die insgesamt 11 Stunden und 56 Minuten gut unterhalten. Etwas unschlüssig bin ich mir über das Genre. Ist es nun ein Thriller oder ein Krimi? Für mich war es eine Mischung, ein Thrimi. Lediglich gegen Ende des Romans, als mir durch die Blume mitgeteilt bzw. durch eigene Überlegungen klar wurde, wer der Mörder sein muss, wurde die Spannung gedrosselt. Ich dachte, wozu jetzt noch fertig hören? Das ist aber auch das einzige, was ich zu bemängeln hatte.“


Klappentext
Es gibt nur einen Menschen, den die Polizistin Kate Linville liebt: ihren Vater. Als dieser grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Da sie dem alkoholkranken Ermittler vor Ort nicht traut, begibt sie sich selbst auf die Spurensuche. Und entlarvt die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild, denn er war nicht der, für den sie ihn hielt.

Private Readers Buchtipp KW01/2016: Der Opiummörder

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Virginia sagt darüber:

„Aha! Ich liebe historische Romane. Aber nur wenn sie glaubwürdig sind. Als militante Iny Lorentz Fraktion Gegnerin und deren Histo-Trash-Genre bin ich immer auf der Suche nach historischen Romanen, in denen z.B. das Wort „Baby“ ganz sicher NICHT vorkommt (Sorry Iny Lorentz!). Kleinkind, Bündel, aber sicherlich nicht Baby.

Nun bin ich auf den ersten Krimi gestossen mit historischem Hintergrund. Der Klappentext war spannend. Mal was anderes als immer die ewigen Äbtissinnen, Kreuzritter und Inquisitoren. Und so kam ich zum Opiummörder von David Morrell. Die Geschichte ist überschaubar, das Kopfkino in viktorianischer HD Qualität unterhaltsam. Sicherlich kann man das Haar in der Suppe finden. Aber es ist ein elegantes Hörbuch mit toller Umsetzung: eingängige Charaktere und Erich Räukers „Opa lies mir noch was vor“ Stimme. Ich finde es hörenswert.“

 

Klappentext
1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung „Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet“ hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt.
Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels.

Private Readers Buchtipp KW45: Ein Elefant für Karl den Grossen

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Virginia sagt darüber:

„Dieser Debütroman von Dirk Husemann ist packend geschrieben. Eine rasante Story mit vielen Wendungen verkürzen zwar leider etwas den Lesespass. Kaum ist das Buch ausgelesen, möchte man eigentlich gerne erfahren, wie es wohl weitergegangen wäre. Besonders hervorzuheben sind auch komische Elemente, insbesondere auf den Elefanten bezogen, der einem richtig ans Leserherz wächst. Wer auf historische Romane steht, sollte sich diesen aussergewöhnlichen Newcomer zulegen.“

 

Klappentext
Wir schreiben das Jahr 802. Franken und Sarazenen kämpfen unerbittlich um die politische und religiöse Vormachtstellung. In dieser angespannten Lage schickt der Kalif von Bagdad seinem Widersacher Karl dem Großen ein gewaltiges Geschenk als Zeichen des Friedens: einen Elefanten. Der Jude Isaak und sein sächsischer Sklave Thankmar sollen das Tier unversehrt nach Aachen bringen. Eine heikle Mission, denn die Menschen, denen sie auf ihrem langen Weg durch das Frankenreich begegnen, halten den Elefanten für eine Ausgeburt der Hölle. Sein Tod aber würde die Großreiche der Franken und der Sarazenen in einen schrecklichen Krieg stürzen…

{GELESEN & BUCHTIPP} Der Wüstenplanet von Frank Herbert

via postdefiance.com

via postdefiance.com

Wer einen echten Kult-Klassiker und ein immer noch aktuelles Science-Fiction Buch sucht, der sollte unbedingt zugreifen. Wer eher auf schnelle Lektüre mit Mainstream-Charakter setzt, sollte sich dann doch eher anderswo umsehen, denn Der Wüstenplanet fordert eine gewisse Einarbeitungszeit, die sich aber durchaus bezahlt macht.

Der Wüstenplanet Arrakis (von den Einheimischen Dune genannt) verfügt über eine Gewürzressource (Spice); eine Droge, die den Menschen übersinnliche Fähigkeiten beschert. Die Navigatoren benützen die Droge, um in die Zukunft sehen zu können und um damit interstellare Reisen durchführen zu können. Drei Spezies streiten sich um die Macht des Gewürzes. Das Fürstenhaus Atreides, die Harkonnen und die Fremen.

Doch die Nutzung des Spices birgt auch Gefahren. Wie andere Drogen auch, so kann das Spice süchtig machen und schwerwiegende bewusstseinsverändernde Nebenwirkungen oder Alterungsprozesse mit sich bringen. Als Paul aus dem Hause Atreides, Sohn von Herzog Leto, nach dem Tod seines Vaters, seinen Weg nach Arrakis (Dune) findet, entdeckt Paul seine besondere Begabung im Umgang mit Spice. Die Fremen glauben, in Paul ihren Messias aus der Prophezeiung gefunden zu haben und nennen ihn fortan Muad’Dib. Doch kann Paul die gewünschte Revolution wirklich herbeiführen?

 

5 von 5


hier reinlesen!

 

Ich kannte vor diesem Roman lediglich den Kultfilm aus dem Jahr 1984 unter der Regie von David Lynch. Er ist auch tatsächlich einer meiner favorisierten Science Fiction Filme. Doch als ich dann das Buch las, merkte ich, wie verworren die ganze Geschichte von Frank Herbert tatsächlich ist. Ganze Nationen und Familientraditionen (und auch Fanatismus) werden im Buch behandelt. Der Aufbau der Story ist dermassen komplex, dass man eine gewisse Einlesezeit benötigt, um sich mit dem Buch wirklich wohl zu fühlen. Hier empfehle ich doch zuerst den Film zu schauen.

Doch was nach der Eingewöhnung folgt, ist ein durch und durch lebensechtes Science Fiction Spektakel, das seinesgleichen sucht. Mit diesem Roman aus dem Jahre 1965 erschuf der Autor eine einzigartige Welt, die bis heute als Grundlage für viele Werke dient. Oft dachte ich an Mario Puzos „Der Pate“, denn die durchdachten familiären Konflikte, Korruption und Politik in Dune scheinen tatsächlich aus einem Mafia-Epos zu stammen. Hinzu kommt der Aspekt des Glauben (auch an Gott), dem damit verbundenen Fanatismus und die Erwartung der Ankunft eines Messias (Paul), der mit Hilfe der Drogen den Planeten retten soll. Und da wären auch die vielen Lügen und Intrigen der Ranghöchsten der Fürstenhäuser (oder wie wir sagen würden: Politiker).

Nach dem Lesen des ersten Buches werde ich mir eine Dune-Künstlerpause gönnen und andere Bücher aus dem Repertoire lesen. Doch ich werde in Zukunft noch fünf Mal (es sind total 6 Bücher) nach Dune reisen.

Wer einen echten Kult-Klassiker und ein immer noch aktuelles Science-Fiction Buch sucht, der sollte unbedingt zugreifen. Wer eher auf schnelle Lektüre mit Mainstream-Charakter setzt, sollte sich dann doch eher anderswo umsehen, denn Der Wüstenplanet fordert eine gewisse Einarbeitungszeit, die sich aber durchaus bezahlt macht.

DUNE- Der Wüstenplanet von Frank Herbert, Heyne Verlag, 880 Seiten, Leseprobe, rezensiert von Cristoforo

Private Readers Buchtipp KW39: Am grünen Rand der Welt von Thomas Hardy

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Virginia sagt darüber:

„Ein Klassiker der britischen Literatur! Zurecht! Eine fulminante Liebesgeschichte mit einer feministischen Protagonistin mit ungewöhnlichem Namen: Bathsheba Everdene. Thomas Hardy lässt den Leser wissen, dass er Frauen wertschätzt und in ihnen unabhängige, freiheitsliebende Wesen sieht, die manchmal auch etwas kompliziert sein können und ungestüm. Ein Weltliteraturhit in Sachen Liebe, den man sich unbedingt gönnen sollte, wenn man sich gern mal in viktorianischen Zeiten verliert.“

 

Klappentext
Als sie zu ihrer Tante in ein kleines Dorf im Südwesten Englands zieht, wirkt die stolze Schönheit Bathsheba Everdene wie eine Exotin. Sie schart eine Reihe von Verehrern um sich, darunter den bescheidenen Schäfer Gabriel Oak, den wohlhabenden Farmer William Boldwood und den charmanten Soldaten Francis Troy. Doch welcher ist der Richtige?

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