{GELESEN & BUCHTIPP} Transport von Phillip P. Peterson

Bild via Facebookpage des Autors

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Fans von Filmen wie 2001: Odyssee im Weltraum, Contact oder Interstellar sollten hier unbedingt zugreifen! Mit Phillip P. Peterson haben wir einen neuen, leuchtenden Stern am Science-Fiction Himmel geschenkt bekommen.

Fairerweise muss ich von Anfang an klar stellen, dass ich ein grosser Science-Fiction-Fan bin. Filme wie „Contact“ mit Jodie Foster aus dem Jahre 1997, „Sphere“ mit Dustin Hoffman aus dem Jahre 1998, der absolute Kultfilm „2001: Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick 1968 oder das aktuellere Werk „Interstellar“ von Christoper Nolan aus dem Jahre 2014 haben es mir angetan. Warum ich das anfangs hervorheben möchte, erkläre ich gleich.

Der Elitesoldat Russell Harris hat nicht viel zu lachen. Wartet er doch im Gefängnis auf seine Hinrichtung. Doch eines Tages erhält Harris eine echte Chance, auf legalem Weg aus dem Gefängnis zu kommen. Harris und weitere neun Häftlinge könnten für die Regierung eine „speziell gefährliche“ Mission durchführen. Sie erhalten im Vorfeld keine weiteren Informationen, als dass die Mission sehr diffizil ist und mit höchster Wahrscheinlichkeit mit dem Tod der zehn Kandidaten enden wird. Im Grunde genommen gibt es für die zum Tode Verurteilten nicht wirklich viel zu Überlegen. Würden sie sich für die Mission entscheiden, würden die Insassen, bei erfolgreichem Abschluss und bei Überleben der Mission, automatisch von der Regierung frei gesprochen und in die Freiheit entlassen. Was die Gefangenen jedoch in der besagten Mission erwartet, übersteigt jegliches Vorstellungsvermögen.

 

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hier geht’s zur Leseprobe

 

Wow! Das nenne ich Science-Fiction Kopfkino! Phillip P. Petersons Debutroman entwickelte sich beim Lesen zu einem meiner Lieblings-Science-Fiction-Romane schlechthin. Äusserst dynamisch und gut strukturiert erzählt der Autor eine mit Ideen prallgefüllte Geschichte aus dem Weltraum. Selbstverständlich sind nicht alle Ideen neu. Dennoch wurden sie zu einem grandiosen, gemeinsamen Nenner zusammengefügt.

Die Charaktere mit ihren verschiedenen Eigenheiten wurden gekonnt in Szene gesetzt und erzeugen, schon alleine wegen ihrer Unterschiedlichkeit, eine enorme Spannung. Die technische Seite ist genau richtig dosiert. Hier hätte sich der Autor ohne weiteres verzetteln können, arbeitete er früher doch als Ingenieur an zukünftigen Trägerraketenkonzepten und im Management von Satellitenprogrammen.

Im Gegenzug zu Der Marsianer von Andy Weir, welcher vor allem durch technische Begriffe brilliert, hat Phillip P. Peterson den für mich perfekten Mix aus NASA-Technik, der Frage über den Sinn des menschlichen Daseins und Action à la Hollywood gefunden und liess damit mein Kopfkino regelrecht überhitzen. Oft musste ich, wie im Film 2001: Odyssee im Weltraum oder Interstellar, über den Sinn des menschliche Daseins im Universum nachdenken.

Die Actionelemente ähneln stellenweise auch früheren Science-Fiction Filmen von Roland Emmerich und sorgen dafür, dass die Story immer weiter vorangetrieben wird. Die im Roman beschriebenen Ereignisse sind prägnant, schonungslos brutal und äusserst actiongeladen. Nur einige Stellen liessen mich ein wenig schmunzeln, wie zum Beispiel, als ein Astronaut vor einer MRT gefragt wird, ob er unter Klaustrophobie leide. Aber ich denke, das fällt dann schon unter „Meckern auf sehr hohem Niveau“. Nun geht es für mich ans Warten auf den hoffentlich bald erhältlichen zweiten Teil. Wie der Autor zu meiner hellsten Freude bekannt gegeben hat, wird „Transport“ eine Trilogie.

Transport von Phillip P. Peterson, CreateSpace Independent Publishing Platform, 258 Seiten, Leseprobe, rezensiert von Cristoforo

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