Private Readers Buchtipp KW16: Das Seelenhaus von Hannah Kent

PR Buchtipp

Virginia sagt darüber:

„Ein Debütroman mit Nachhall, voller Tiefe und intensiven Emotionen. Keine leichte Kost, aber es lohnt sich, wenn man das Wagnis eingeht, in diesen Roman von Hannah Kent einzutauchen. Einer der wenigen, wirklich überzeugenden Debütromane, die mir zwischen die Finger gekommen sind. Ich warte schon sehnlich auf ein neues Werk der Autorin.“

 

 

Klappentext: Die Tat war grausam: zwei Männer erschlagen, erstochen und verbrannt. Die angeblichen Täter, neben Agnes Magnúsdóttir ein junges Paar, werden zum Tode verurteilt. Vor allem an Agnes will der zuständige Landrat ein Exempel statuieren. Scheinbar ungerührt nimmt Agnes das Urteil hin, ebenso wie die Ablehnung der Familie. Erleichtert, dem Kerker entkommen zu sein, kann sie bei der Arbeit manchmal ihr Schicksal vergessen. Vieles hier ist ihr vertraut: die schroffe Landschaft, die ärmliche Torfbehausung, der harsche Ton der Hausherrin. Ihr ganzes Leben war davon bestimmt – bis sie einen Mann kennenlernte und sich nach langer Zeit erlaubte, sich ihre Sehnsucht nach Liebe und Zugehörig­keit einzugestehen. Der Schmerz über seinen Tod, der ihr nun angelastet wird, überlagert alles, auch die Angst vor dem eigenen Tod. Schließlich vertraut sich Agnes einem jungen Vikar an, der sie auf den Weg der Reue und Buße führen soll. Während der langen Gespräche, die die ganze Familie mithört, ist es vor allem Margrét, die Hausherrin, die ahnt, dass die offizielle Wahrheit über Agnes vielleicht falsch sein könnte.

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