Cristoforo liest gerade 

„Gaddafi hat mein Leben zerstört. Niemand wird jemals erfahren, was ich erlebt habe. Niemand wird sich davon auch nur eine Vorstellung machen können. Niemand.“ Muammar al-Gaddafi propagierte einen aufgeklärten Islamismus und die Gleichberechtigung der Frau, offiziell existierte unter Gaddafi keine Gewalt gegen Frauen – dabei, so wird nun bekannt, hielt der Diktator über Jahrzehnte unzählige Mädchen und Frauen im Keller seines Palastes gefangen, misshandelte und missbrauchte sie. Die Journalistin Annick Cojean stößt auf dieses größte Tabu in der libyschen Gesellschaft nach Gaddafis Tod: In Tripolis trifft sie die junge Soraya, die den Mut hat, das Schweigen zu brechen. Sie erzählt der Journalistin ihre Lebensgeschichte.  ~ Kurzbeschrieb von Niemand hört mein Schreien von Annick Cojean

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      • Mir ging es an einigen Stellen von Keith Richards »Life« so. Da schildert er, häufig auch sehr detailliert, die Auswüchse seiner langjährigen Drogensucht. Obwohl das Buch über weite Strecken einen angenehm heiteren Tonfall aufweist, sind diese Stellen für mich nur schwer verdaulich gewesen. Permanent möchte man ihm zurufen: »Depp! Hör auf!« Aber dafür ist es ja nun schon ein paar Jahrzehnte zu spät…

        Dennoch: Wenn man in der richtigen Stimmung dafür ist, kann so ein Buch einem durchaus tiefe und sehr bewegende Einsichten vermitteln.

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