Cujo von Stephen King

Eine Rezension von Private Reader Cristoforo

 

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Der Autor
Stephen Edwin King (* 21. September 1947 in Portland, Maine) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in insgesamt 40 Sprachen übersetzt wurden. (Quelle: Wikipedia.de)

Die Geschichte
Cujo ist ein lebensfroher Bernhardiner, der gerne frisst, Schmetterlinge jagt und die Sonne geniesst. In seinem besten Alter von 5 Jahren strotzt er nur so vor Lebenslust und Gesundheit. Der grosse Bernhardiner liebt zudem alle Menschen und  könnte ihnen niemals etwas Böses antun. Er lässt sich gerne streicheln und geniesst die Nähe zu den Menschen. Der regelrechte beste Freund des Menschen, könnte man meinen. Als Cujo an einem sonnigen Tag in Castle Rock einen Hasen jagt, wird der herzensgute Cujo von einer tollwütigen Fledermaus gebissen. Nach und nach wird Cujos Körper von der bösartigen Krankheit „Tollwut“ befallen und Cujo beginnt sich zu verändern und erliegt der gnadenlosen Lust am Töten.

Meine Meinung
Das Buch ist einer der King Meilensteine auf dem Weg zu seinem grossartigen Erfolg. Die typische Stephen King Schreibweise wusste bereits 1981 zu überzeugen. Mit diesem Buch bewies King, dass er wirklich der King des Horrors ist. Im Vergleich zu seinen jüngeren Werken wirkt die Geschichte um den tollwütigen Bernhardiner nichtsdestotrotz etwas angestaubt. Bereits Kings Werke wie Needful Things oder Es wirken durchdachter. Ich empfand das Lesen von Cujo als drei sich mehr oder weniger ergänzende Geschichten:

  • Geschichte 1: Charaktere und deren zwischenmenschliche Probleme (sehr in die Länge gezogen, ca 95% des Buches)
  • Geschichte 2: Die relativ kurze Geschichte über Cujos Tollwut (ca. 4% des Buches)
  • Geschichte 3: Ein ganz kleiner Anteil von echtem Horror (zu kurz geraten! Nur ca. 1% des Buches)

Die Geschichte über die Roman-Charaktere ist am umfangreichsten, die eigentliche Geschichte über Cujos Tollwut beinhaltet zusammengerechnet gerade mal ca. 20 Seiten. Der eigentliche Horrorteil, der es wirklich schafft eine angstvolle Atmosphäre zu erzeugen, reduziert sich auf einige wenige Momente. So gesehen wäre das Buch ja gar nicht wirklich interessant… wäre… wäre da nicht Stephen Kings spannende Schreibweise, mit welcher er aus einer banalen Geschichte, ein Meisterwerk zu schaffen vermag. Ja, das Buch macht auch heute noch extrem Spass beim Lesen.

Fazit
King bewies schon im Jahre 1981, dass er der echte King des Horrors ist. Er schafft es, aus einer eher banalen Geschichte ein gutes Buch mit einigen „Horror“ Elementen zu zaubern. Dieser Titel gehört in jedes Horror-Bücher-Regal.

Cujo von Stephen King, Heyne Taschenbuch, 416 Seiten, Leseprobe

    • Ja, da gebe ich Dir recht. Also nicht mit dem Abgestumpftsein ;-) King war wirklich schon besser. Gerade liest Cristoforo „Revival“, den neusten King Roman. Mal sehen, ob das besser wird….

      Gefällt 1 Person

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