Hörbuch-Rezension: Inferno von Dan Brown

Eine Rezension von Private Reader Cristoforo

45von5

Dan Brown wurde am 22. Juni 1964 in Exeter, New Hampshire geboren. Bevor Dan Brown sich gänzlich dem Schreiben von Büchern widmete, unterrichtete er Englisch. Dan Browns erstes in Deuschland erschienene Buch „Illuminati“ schlich sich innerhalb kürzerster Zeit in die oberen Ränge der Bestsellerlisten. Durch seinen Roman „Sakrileg“ (The Da Vinci Code) wurde Dan Brown zu einem der bekanntesten Schriftsteller weltweit. Seine Bücher wurden sogar erfolgreich durch berühmte Filmemacher verfilmt.

Inhalt
Robert Langdon ist zurück… zurück aus seinem Erinnerungsverlust. Ausgerechnet irgendwo in Italien wacht er auf, um sich an nichts, bis nur sehr wenig, zu erinnern. Und genau hier beginnt die Bedrohung: in Langdons Erinnerungen. Denn je mehr er sich zurück erinnern will, desto grösser scheint die Gefahr, sogar für die ganze Welt, zu sein. Doch viel Zeit um sich in Italien auszuruhen, bleibt Langdon nicht, denn sofort beginnt eine Hetzjagd um Leben und Tod. Obwohl Robert Langdon sein Gedächtnis verloren zu haben glaubt, so kann er sich an eine Vision des Schreckens entsinnen, die er während seiner Ohnmacht erlebt hat. Und genau diese Vision führt ihn auf die Fährte einer globalen Verschwörung, die mit Dante Alighieris Meisterwerk „La divina commedia“ (dt: Die göttliche Komödie) verstrickt zu sein scheint. Muss Langdon wieder einmal die ganze Menschheit retten?

Meine Meinung
Nach Illuminati, Sakrileg und Das verlorene Symbol geht es auch in Inferno gleich zur Sache. Ohne gross an Zeit zu verlieren oder sich in Ruhepausen oder nachdenklichen Momenten zu verfangen, fängt Dan Browns neuestes Buch sogleich mit einer ungemeinen Dynamik und atemberaubenden Action an. Es scheint fast so, als würde man direkt die Filme mit Tom Hanks schauen. Ständig wird Langdon von A nach B gehetzt und von einer Schreckens-Situation zur nächsten geführt. Meine Erwartung an Dan Browns Bücher ist stets dieselbe geblieben: viele interessante Fakten unserer Vergangenheit und ein bisschen Verschwörungs-Theorien, kombiniert mit einer Fantasy Geschichte und einer Prise Humor. Davon kriegt man auch im neuesten Roman von Dan Brown genug. Gerade genug, denn eigentlich ist „Inferno“ lediglich eine weitere Episode aus Robert Langdons Leben. Nicht mehr ganz so gross wie seine Vorgänger-Romane und doch ein würdiger Nachfolger.
Für mich war die Story teilweise ein wenig zu abgehackt, gehetzt und extrem unruhig. Dennoch hinterlässt die Story einen geradezu nachhaltigen Eindruck. Auch heute, fast einen Monat nachdem ich das Hörbuch zu Ende gehört habe, denke ich ernsthaft über den Inhalt des Buches nach. Bereits das Thema an sich birgt ernsthafte Gefahren für die Zukunft der gesamten Menschheit. Aber um mehr zu erfahren, müsst ihr schon selber zum Hörbuch oder Buch greifen.

Zum Hörbuch
Mit 6 CDs und 439 Minuten empfand ich das Hörbuch gerade lang genug. Es wurde gekonnt und äusserst professionell von Wolfgang Pampel (Deutscher Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher) vorgelesen.

Fazit
Dan Brown Fans werden hier zugreifen müssen, am besten gleich beim Buch. Wer aber nicht gerne liest, kann sich auch von diesem Hörbuch sehr gut unterhalten lassen. Wie es bereits in seinen Vorgängern der Fall war, kann auch dieses Buch des Lesers Weltbild verändern oder prägen. Ich empfehle auf jeden Fall alle Bücher chronologisch zu lesen.

Inferno von Dan Brown, 6 CDs mit 439 Minuten Hördauer,  Hörprobe via Audible.de

Eine Antwort

  1. Pingback: NOAH von Sebastian Fitzek « The Private Readers

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