Buch-Rezension: Der Sichelmörder von Zons von Catherine Shepherd

Eine Rezension von Private Reader Doris

5von5
Die deutsche Autorin schreibt unter dem Pseudonym Catherine Shepherd. Sie lebt in Zons, hat ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert und jahrelang bei einer grossen Bank gearbeitet. Nun hat sie sich wieder ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, gewidmet. „Der Sichelmörder von Zons“ ist bereits ihr zweiter Thriller, der erste heisst „Der Puzzlemörder von Zons“. Ein dritter Thriller ist in Arbeit. Die Geschichten sind in sich abgeschlossen, die Figuren und Schauplätze sind aber dieselben.

Die Geschichte
„Der Sichelmörder von Zons“ spielt in zwei verschieden Zeitepochen. In der Vergangenheit um 1495 ist Bastian Mühleberg von der Stadtwache einem Geheimnis auf der Spur. Es verschwinden immer wieder Leute aus der kleinen Stadt Zons. Bastian findet sogar eines Nachts ein Mitglied der St. Sebastians-Schützenbruderschaft brutal ermordet auf der Strasse auf. Für ihn ist klar, da steckt mehr dahinter und er beginnt nachzuforschen. Unter Zons, in einem verworrenen Labyrinth, ist eine alte Schatztruhe versteckt, die es zu schützen gilt. Mit Hilfe des Pfarrers gelingt es Bastian den Schatz zu finden und den grausamen Sichelmörder, der in Zons sein Unwesen treibt, zu stellen.

In der Gegenwart, 2012 schlägt sich Kommissar Oliver Bergmann mit ganz anderen Problemen rum. Auf einem Feld bei Zons wird ein menschlicher Fussknochen entdeckt. Obwohl der Knochen sehr alt zu sein scheint, kann das Labor schnell beweisen, dass es sich um einen vor kurzem in Salzsäure eingelegten Knochen handelt. Bergmann ermittelt mit grossem Engagement und alsbald werden Parallelen zu den Morden vor 500 Jahren sichtbar. Als sich seine Freundin und dessen Kollegin dem Mörder immer mehr nähern und in grosse Gefahr geraten, spitzt sich die Lage zu.

Meine Meinung
„Der Sichelmörder von Zons“ ist ein Buch, das den Leser von der ersten Seite an fesselt. Man möchte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die Verknüpfung von zwei so unterschiedlichen „Welten“ ist der Autorin perfekt gelungen. Die Hauptfiguren sind sympathisch, man fühlt sich mit ihnen verbunden und fiebert während der ganzen Story mit. Der Schreibstil von Catherine Shepherd ist angenehm fliessend und klar verständlich. Die Spannung wird immer aufrecht erhalten und sie schafft es, den Leser auf falsche Spuren von möglichen Tätern zu locken. So sollte spannende Unterhaltungsliteratur geschrieben sein!

Fazit
Ein absolut geniales Werk von Catherine Shepherd! Ich empfehle es allen Thrillerfans wärmstens. Auch wenn man das erste Buch nicht gelesen hat, kommt man gut zurecht mit der Geschichte. Der Sichelmörder von Zons macht aber sicher Lust auf mehr. Man darf gespannt sein!

Der Sichelmörder von Zons, Kafel Verlag, 302 Seiten, als Taschenbuch oder als Kindle-Ausgabe, Leseprobe!

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