Wie man richtige Bücher und e-books geschickt kombinieren kann und dabei noch Geld spart

Meine Abneigung war gross. Sehr gross sogar. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, ein Buch durch eine elektronische Variante auf einem E-book Reader zu lesen. Da fehlt mir einfach das gewisse Etwas, den Charme des Buches. Nachdem ich jedoch ein iPad zugelegt habe, fing natürlich zwangsweise das sachte Entdecken der elektronischen Lesewelt an. Zuerst las ich nur .pdfs von Webseiten, die ich mir auf die iBook Applikation runtergeladen hatte. So entdeckte aber nach und nach auch iBook selber und den dazugehörigen Book-Shop von apple. Nun gut, nach ersten Preisvergleichen mit den Kindle-Varianten von Amazon.de stellte sich für mich rasch heraus, dass der Apple Book Store einfach massiv überteuerte Bücher anbietet. Das war mir dann doch ein wenig zuviel des Guten.

 

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Die Kindle-App auf dem iPad

 

Ich habe dann in den Apps gesucht und tatsächlich eine Kindle App gefunden für meinen iPad. Sie war auch umsonst und natürlich im Nu installiert. Danach habe ich mir mal auf Amazon.de ein Kindle-Book gekauft. Ich musste danach auf dem iPad einfach die Kindle App öffnen und das gekaufte Buch hat sich von selber installiert bzw. wurde es automatisch von der Applikation auf meinen iPad runtergeladen. Das fand ich irgendwie praktisch und unkompliziert. Und dennoch, wenn man sich gewohnt ist, gegen Exsila-Punkte ein Buch eigentlich fast gratis zu besorgen, findet man auch ein Kindle-Buch immer noch teuer. Da lief mir nach einiger Zeit Skoobe über den Weg.

 

Skoobe

Die Skoobe App für iPad, iPhone und iPod Touch

 

Skoobe ist eine App. Es ist eine Online-Bibliothek. Als Leser kann sich soviele Bücher auf sein virtuelles Regal laden (maximal 5, man muss halt Bücher auswechseln) wie man möchte. Kosten tut es knappe 10 Euro im Monat. Das habe ich mir dann nach reiflicher Überlegung einfach mal gegönnt. Natürlich findet man bei Skoobe nicht alle Bücher, die man so im Kopf hat und manchmal auch nicht gleich die aktuellsten Bestseller. Aber es hat immer noch für mich soviel zum erkunden, dass ich es doch als für mich lohnend empfunden habe.  Nun habe ich also dieses Skoobe Abonnement schon seit ein paar Monaten und ich denke, es hat sich für mich gelohnt. Ich liebe es, zu stöbern. Vor allem dann, wenn Freitags die neuesten Bücher hochgeladen werden und ich diese durchforsten kann. Das ist eine tolle Sache.

Nun wenn ich das alles in Betracht ziehe und mit einem richtigen Buch vergleiche, hat sich für mich nach einiger Zeit folgendes ergeben, was vielleicht für vehemmente E-Book Verneiner, wie ich es war, auch interessant sein könnte:

  1. Ein elektronisches Buch riecht nicht, dafür ist es weniger schwer. Natürlich ist der Charme weg, aber ein neuer Charme zieht dafür ein. Man kann nebenbei auch noch mal zwischendurch z.B. auf einem iPad noch die Mails checken oder gleich Infos checken bei Fragen, die sich beim Lesen der Lektüre ergeben.
  2. Das Lesen von elektronischen Büchern ist vor allem eines: günstiger. Man spart Unmengen von Euros bzw. Schweizer Franken, wenn man sich ein paar verschiedene Applikationen zulegt wie die Kindle App oder Skoobe. Kombiniert mit Exsila ist das eine feine Sache (Exsila gibt es übrigens auch in Deutschland, noch nicht so bekannt, aber wirklich wert, mitzumachen).
  3. Es ist manchmal praktischer ein richtiges Buch zu kaufen. Besonders wenn es sich dabei um Kochbücher, Backbücher und z.B. Strickbücher handelt. Da ist ein iPad zwar auch okay, aber ein Buch ist hier einfach besser, da man es einfach aufschlagen kann und hinlegen, ohne dass dabei ein Screensaver losgeht. Das nervt dann doch ziemlich, wie ich gemerkt habe.

Seit ich nach diesen oben erwähnten 3 Punkten meine Bücher besorge, spare ich übrigens auch eine Menge Geld. Ich gebe im Schnitt nur noch ca 20 Franken im Monat für Bücher aus (ca 15 Euro) und habe alles gelesen, was ich unbedingt möchte. Im Vergleich dazu habe ich vorher mind. bis 80-120 Franken im Monat für Bücher ausgegeben (ca 65 Euro).

Wie ist Euer Buchkonsum geartet? Wieviel Geld gebt Ihr aus und wo spart Ihr ein? Kommentiert hier doch Eure Erfahrungen und Tipps, dann können alle von Euren Erfahrungen profitieren.

  1. Hiho,
    also ich bin zwar bekennender Papierbuchfan, aber durch jahrelanges studieren und dem automatischen dauerndem Kiloweise Bücher mitschleppen (und der chronischen Verspannung die ich seitdem habe) habe ich gelernt, dass es manchmal auch echt toll sein kann einen eReader zu haben. Dazu kommt, dass ich die letzten 5 Jahre kaum gelesen habe, weil ich kein Geld für Bücher über hatte und zur Bibliothek fahren konnte ich auch nicht, das kostete mich auch zuviel Geld auf Dauer. Mit dem eReader den ich letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, schon in hinsicht auf die Tatsache, dass unsere Bib seit diesem Monat eine Online-ebook-Ausleihe anbietet kann ich mehr als einfach nur ein bischen Geld sparen. Diesen Monat habe ich so bisher nur 11€ für Bücher ausgegeben und den Rest bisher auf meinen Kobo Glo geladen. Manchmal kann so etwas eben auch mehr als eine Frage ob man das aus Prinzip mag oder nicht sein.
    lg und schönes Wochenende
    Aki

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    • ja, das studium, da kann ein e-reader richtig „entspannend“ sein. bei der ganzen buchschlepperei…
      kobo glo, was ist das denn? sowas kenn ich nicht hier in der schweiz. muss mal googlen.
      lg virginia von private readers

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